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Hochschule Landshut

Fakultät Soziale Arbeit



Name Prof. Dr. Eva Wunderer
Adresse Hausanschrift
Zimmer BS 039
Telefon 0871 / 506 447
Fax 0871 / 506 523
EMail EMail
Beste


Aktuelle Information:

Sprechstunde im Sommersemester: Dienstag von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr



Veranstaltungen im Sommersemester 2012



Gesprächsführung und Beratung (Modul 2.1)

Gesprächsführung ist das grundlegende Handwerkszeug in sozialen Berufen. In Ihrem Berufsalltag als Sozialarbeiter/in werden Sie immer wieder vor Herausforderungen stehen: Wie beginne ich ein gutes Gespräch? Wie komme ich in Kontakt? Wie kann eine Beratung erfolgreich sein? Was tun bei Gesprächsblockaden? Diese Lehrveranstaltung vermittelt neben Grundlagen der Kommunikation und Beratung ausgewählte Methoden der Gesprächsführung, die in der Kleingruppe geübt werden.

      Literatur:
Bachmair, S., Faber, J., Henning, C., Kolb, R. & Willig, W. (2008): Beraten will gelernt sein. Weinheim: Beltz.
Culley. S. (2002). Beratung als Prozess. Lehrbuch kommunikativer Fertigkeiten. Weinheim: Beltz.
Schulz von Thun, F. (2009; 47. Auflage): Miteinander Reden. Band 1 und 2. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.




Selbsterfahrung (Modul 2.1)

Als Sozialarbeiter/in setzen Sie Ihre Person als Handwerkszeug ein: Beziehungsaufbau, Kommunikation, Konfliktlösung. Umso wichtiger ist es, sich selbst gut zu kennen und einschätzen zu können: Warum habe ich diesen Beruf gewählt? Was bedeutet es für mich zu helfen? Was hat meine Familiengeschichte mit der meiner Klientinnen und Klienten zu tun? In dieser Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, Antworten auf diese Fragen zu finden, um besser gewappnet zu sein für den Berufsalltag in der Sozialen Arbeit. Grundlage sind Methoden aus der systemischen Familienrekonstruktion. Das Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich intensiv mit der eigenen (Familien-) Geschichte auseinanderzusetzen und im Vorfeld Informationen dazu zu sammeln (z.B. durch Gespräche mit Familienmitgliedern o.ä.).

      Literatur:
von Schlippe, A. & Schweitzer, J. (2003). Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

  



Soziale Arbeit mit Menschen mit Essstörungen (Modul 6.3)

22% aller Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren weisen laut Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts Merkmale einer Essstörung auf. Beinahe jedes zweite Mädchen hat mit 13 Jahren schon mindestens eine Diät hinter sich. Essstörungen (und ihre Vorläufer) sind weit verbreitet – nicht mehr nur bei jungen Mädchen, zunehmend auch bei Männern sowie bei Frauen in der Lebensmitte. Entsprechend werden Sie in vielen Kontexten in der Sozialen Arbeit auf Menschen mit Essstörungen treffen, sei es in Beratung, Schule, Wohngruppen, Heimen oder Kliniken. Was sind die speziellen Anforderungen und Herausforderungen? Wie kann ich dieser Klientengruppe gerecht werden und Betroffene gut unterstützen? Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Und warum versuchen die Betroffenen überhaupt, ihre Probleme über das Essen zu lösen? In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam Antworten auf diese Fragen erarbeiten. Neben der Diagnostik, Entstehung und Behandlung der Essstörung können auch Ansätze zur Prävention von Essstörungen Thema werden. 

      Literatur:
Wunderer, E. & Schnebel, A. (2008). Interdisziplinäre Essstörungstherapie. Psychotherapie, Medizinische Behandlung, Sozialpädagogische Begleitung, Ernährungstherapie. Weinheim: Beltz




Forschungswerkstatt (Modul 6.1)

Warum studieren Frauen eher Soziale Arbeit und Männer Ingenieurberufe oder Informatik? Das ungleiche Geschlechterverhältnis der Fächerwahl im Bundesdurchschnitt spitzt sich an der Hochschule Landshut zu: Während nur ein Bruchteil der Studierenden der MINT-Fächer weiblich ist, sind junge Männer in den Veranstaltungen der Sozialen Arbeit nur marginal vertreten. In der Forschungswerkstatt untersuchen wir, welche Rolle das Thema Gender bei der Berufs- und Studienorientierung spielt. Dazu werden wir eine Befragung an Schulen und/oder an der Hochschule Landshut durchführen. Geplant ist der Einsatz quantitativer und qualitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden, so dass Sie die Möglichkeit haben, beide Richtungen grundsätzlich kennenzulernen und eine der beiden zu vertiefen. Die Ergebnisse der Forschungswerkstätten sollen im Rahmen eines Themennachmittags präsentiert werden, zu dem wichtige FunktionsträgerInnen eingeladen werden sollen (u.a. die Frauenbeauftragte, der Vizepräsident für Studium und Lehre etc.).
Die Forschungswerkstatt findet in enger Kooperation mit derjenigen von Dr. Inken Tremel statt, die das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt "Landshut goes Gender" wissenschaftlich bearbeitet. Dieses Projekt ist ein Teil der gleichstellungsorientierten Maßnahmen an der Hochschule Landshut. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, die geschlechtstypische Studienfächerwahl zu verändern. Die genaue Gruppeneinteilung der beiden Forschungswerkstätten wird zu Beginn des Semesters festgelegt.




Klinische Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen (Modul 6.4 Kinder- und Jugendhilfe)

Mehr als jeder(r) fünfte Jugendliche zeigt dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts zufolge Merkmale einer Essstörung. Essstörungen (und ihre Vorläufer) sind weit verbreitet – nicht mehr nur bei jungen Mädchen, zunehmend auch bei männlichen Jugendlichen und bei Kindern. Entsprechend werden Sie in vielen Kontexten in der Sozialen Arbeit auf Menschen mit Essstörungen treffen, sei es in Beratung, Schule, Wohngruppen, Heimen oder Kliniken. Was sind die speziellen Anforderungen und Herausforderungen? Wie kann ich dieser Klientengruppe gerecht werden und Betroffene gut unterstützen? Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Und warum versuchen die Betroffenen überhaupt, ihre Probleme über das Essen zu lösen? In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam Antworten auf diese Fragen erarbeiten.

      Literatur:
Wunderer, E. & Schnebel, A. (2008). Interdisziplinäre Essstörungstherapie. Psychotherapie, Medizinische Behandlung, Sozialpädagogische Begleitung, Ernährungstherapie. Weinheim: Beltz.
 















 

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