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Veranstaltungen
im Sommersemester 2012
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Gesprächsführung und Beratung (Modul 2.1)
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Gesprächsführung
ist das grundlegende Handwerkszeug in sozialen Berufen. In Ihrem
Berufsalltag als Sozialarbeiter/in werden Sie immer wieder vor
Herausforderungen stehen: Wie beginne ich ein gutes Gespräch? Wie komme
ich in Kontakt? Wie kann eine Beratung erfolgreich sein? Was tun bei
Gesprächsblockaden? Diese Lehrveranstaltung vermittelt neben Grundlagen
der Kommunikation und Beratung ausgewählte Methoden der
Gesprächsführung, die in der Kleingruppe geübt werden.
Literatur:
Bachmair, S.,
Faber, J., Henning, C., Kolb, R. & Willig, W. (2008): Beraten will
gelernt sein. Weinheim: Beltz.
Culley. S. (2002). Beratung als Prozess. Lehrbuch kommunikativer
Fertigkeiten. Weinheim: Beltz.
Schulz von Thun, F. (2009; 47. Auflage): Miteinander Reden. Band 1 und
2. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
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Selbsterfahrung
(Modul 2.1)
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Als
Sozialarbeiter/in setzen Sie Ihre Person als Handwerkszeug ein:
Beziehungsaufbau, Kommunikation, Konfliktlösung. Umso wichtiger ist es,
sich selbst gut zu kennen und einschätzen zu können: Warum habe ich
diesen Beruf gewählt? Was bedeutet es für mich zu helfen? Was hat meine
Familiengeschichte mit der meiner Klientinnen und Klienten zu tun? In
dieser Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, Antworten auf diese Fragen
zu finden, um besser gewappnet zu sein für den Berufsalltag in der
Sozialen Arbeit. Grundlage sind Methoden aus der systemischen
Familienrekonstruktion. Das Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich
intensiv mit der eigenen (Familien-) Geschichte auseinanderzusetzen und
im Vorfeld Informationen dazu zu sammeln (z.B. durch Gespräche mit
Familienmitgliedern o.ä.).
Literatur:
von Schlippe, A.
& Schweitzer, J. (2003). Lehrbuch der systemischen Therapie und
Beratung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
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Soziale
Arbeit mit Menschen mit Essstörungen (Modul 6.3)
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22% aller Kinder und Jugendlichen zwischen
11 und 17 Jahren weisen laut Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des
Robert-Koch-Instituts Merkmale einer Essstörung auf. Beinahe jedes
zweite Mädchen hat mit 13 Jahren schon mindestens eine Diät hinter
sich. Essstörungen (und ihre Vorläufer) sind weit verbreitet – nicht
mehr nur bei jungen Mädchen, zunehmend auch bei Männern sowie bei
Frauen in der Lebensmitte. Entsprechend werden Sie in vielen Kontexten
in der Sozialen Arbeit auf Menschen mit Essstörungen treffen, sei es in
Beratung, Schule, Wohngruppen, Heimen oder Kliniken. Was sind die
speziellen Anforderungen und Herausforderungen? Wie kann ich dieser
Klientengruppe gerecht werden und Betroffene gut unterstützen? Welche
Interventionsmöglichkeiten gibt es? Und warum versuchen die Betroffenen
überhaupt, ihre Probleme über das Essen zu lösen? In dieser
Veranstaltung wollen wir gemeinsam Antworten auf diese Fragen
erarbeiten. Neben der Diagnostik, Entstehung und Behandlung der
Essstörung können auch Ansätze zur Prävention von Essstörungen Thema
werden.
Literatur:
Wunderer, E.
& Schnebel, A. (2008). Interdisziplinäre Essstörungstherapie.
Psychotherapie, Medizinische Behandlung, Sozialpädagogische Begleitung,
Ernährungstherapie. Weinheim: Beltz
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Forschungswerkstatt
(Modul 6.1)
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Warum studieren Frauen eher
Soziale Arbeit und Männer Ingenieurberufe oder Informatik? Das
ungleiche Geschlechterverhältnis der Fächerwahl im Bundesdurchschnitt
spitzt sich an der Hochschule Landshut zu: Während nur ein Bruchteil
der Studierenden der MINT-Fächer weiblich ist, sind junge Männer in den
Veranstaltungen der Sozialen Arbeit nur marginal vertreten. In der
Forschungswerkstatt untersuchen wir, welche Rolle das Thema Gender bei
der Berufs- und Studienorientierung spielt. Dazu werden wir eine
Befragung an Schulen und/oder an der Hochschule Landshut durchführen.
Geplant ist der Einsatz quantitativer und qualitativer Erhebungs- und
Auswertungsmethoden, so dass Sie die Möglichkeit haben, beide
Richtungen grundsätzlich kennenzulernen und eine der beiden zu
vertiefen. Die Ergebnisse der Forschungswerkstätten sollen im Rahmen
eines Themennachmittags präsentiert werden, zu dem wichtige
FunktionsträgerInnen eingeladen werden sollen (u.a. die
Frauenbeauftragte, der Vizepräsident für Studium und Lehre etc.).
Die Forschungswerkstatt findet in enger Kooperation mit derjenigen von
Dr. Inken Tremel statt, die das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt
"Landshut goes Gender" wissenschaftlich bearbeitet. Dieses Projekt ist
ein Teil der gleichstellungsorientierten Maßnahmen an der Hochschule
Landshut. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, die
geschlechtstypische Studienfächerwahl zu verändern. Die genaue
Gruppeneinteilung der beiden Forschungswerkstätten wird zu Beginn des
Semesters festgelegt.
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Klinische
Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen (Modul 6.4
Kinder- und Jugendhilfe)
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Mehr
als jeder(r) fünfte Jugendliche zeigt dem Kinder- und
Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts zufolge Merkmale
einer Essstörung. Essstörungen (und ihre Vorläufer) sind weit
verbreitet – nicht mehr nur bei jungen Mädchen, zunehmend auch bei
männlichen Jugendlichen und bei Kindern. Entsprechend werden Sie in
vielen Kontexten in der Sozialen Arbeit auf Menschen mit Essstörungen
treffen, sei es in Beratung, Schule, Wohngruppen, Heimen oder Kliniken.
Was sind die speziellen Anforderungen und Herausforderungen? Wie kann
ich dieser Klientengruppe gerecht werden und Betroffene gut
unterstützen? Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Und warum
versuchen die Betroffenen überhaupt, ihre Probleme über das Essen zu
lösen? In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam Antworten auf diese
Fragen erarbeiten.
Literatur:
Wunderer, E. & Schnebel, A. (2008).
Interdisziplinäre Essstörungstherapie. Psychotherapie, Medizinische
Behandlung, Sozialpädagogische Begleitung, Ernährungstherapie.
Weinheim: Beltz.
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